Der größte Feind Deiner Immobilie in Panama: Leerstand

Gestern habe ich gesehen, was passiert, wenn ein Haus in Panama längere Zeit leer steht.

Wir wollten einem Kunden eine Immobilie zeigen.

Da wir wussten, dass der Eigentümer nicht mehr in Panama lebt, haben wir das Haus vorsichtshalber vorher besichtigt.

Zum Glück.

Tropenfeuchtigkeit

Weite Teile von Panama haben sehr hohe Luftfeuchtigkeit.

Steht eine Wohnung mehrere Wochen ungelüftet und ohne Klimatisierung leer, bildet sich durch die hohe Luftfeuchtigkeit schnell Schimmel (moho).

Diesen findet man in Schränken, auf Türen, Möbeln und Vorhängen.

Außerdem macht er sich durch einen unangenehmen Geruch bemerkbar.

Schäden & Schädlingsbefall

Bleibt auch das Grundstück längere Zeit ungepflegt, verstopfen Dachrinnen, Pflanzen wachsen an der Fassade hoch und Feuchtigkeit kann leichter eindringen.

Außerdem breiten sich Mäuse, Kakerlaken und anderes Ungeziefer ungestört aus.

Selbst Elektrogeräte bleiben von der hohen Luftfeuchtigkeit nicht verschont.

Bei ungeschützten Häusern besteht natürlich auch das Risiko, dass Einbrecher Metallteile oder andere Gegenstände mitnehmen.

Gerade deshalb stellt sich die Frage, ob eine leerstehende Immobilie wirklich eine Lösung ist.

Besser einen Mieter?

Viele Eigentümer möchten ihre Immobilie lieber leer stehen lassen, als sie zu vermieten.

Die Sorge: Ein Mieter behandelt das Haus oft nicht so sorgfältig wie der Eigentümer selbst.

Wir haben das auch schon gesehen: Wohnt der Eigentümer selbst im Haus, dann ist es meist deutlich gepflegter.

Trotzdem ist eine bewohnte Immobilie häufig in einem besseren Zustand als ein Haus, das monatelang komplett leer steht.

Es wird regelmäßig gelüftet, Wasser fließt durch die Leitungen und kleine Probleme fallen schneller auf.

Fazit

Wenn Du eine Immobilie in Panama verkaufen möchtest, solltest Du sie möglichst nicht monatelang leer stehen lassen.

Mit einem Haus, das monatelang ungenutzt und ungepflegt leersteht, geht es langsam, aber sicher bergab.

Wenn es doch länger dauert, dann sollte jemand regelmäßig nach dem Rechten schauen und die nötige Instandhaltung durchführen.

Ein potenzieller Käufer, der ein eigentlich schönes Haus betritt und sofort Schimmel riecht, wird sich kaum noch für den Rest der Besichtigung interessieren.

In unserem Fall haben wir mit der Besitzerin gesprochen. Vor der Besichtigung wurde das Haus deshalb gründlich gereinigt und gelüftet, damit es überhaupt einen vernünftigen Eindruck machte.

Die Reinigung war allerdings nur Kosmetik. Man konnte deutlich sehen, wie die Feuchtigkeit bereits an vielen Stellen Schäden verursacht hatte.

Man sollte deshalb nicht zu lange an einem unrealistisch hohen Preis festhalten – oder zumindest jemanden damit beauftragen, die Immobilie regelmäßig zu kontrollieren und instand zu halten.


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