Was passiert ist
Am Montagmorgen, dem 10. August 2026, um 7:34 Uhr erschütterte ein Erdbeben der Magnitude 7,4 weite Teile Kolumbiens.
Das Epizentrum lag bei San José del Palmar in der Provinz Chocó.
In Kolumbien kamen über 100 Menschen ums Leben.
Schäden wurden aus Quibdó, Cali, Pereira und Manizales gemeldet.
Was in Panama zu spüren war
Besonders deutlich war das Beben in der Provinz Darién an der Grenze zu Kolumbien zu spüren.
In einer Fernsehsendung berichtete ein Zeuge aus Jaqué, dass es deutlich länger bebte als bei vorherigen Beben.
In Panama-Stadt wurden mehrere Gebäude evakuiert.
Ein Freund erzählte mir, dass er im Viertel Marbella war und dort die Menschen die Gebäude verließen.
Auf der Azuero-Halbinsel im Süden Panamas ereignete sich heute ein weiteres Beben der Stärke 4,2.
Ich habe es verschlafen
Ich selbst habe das Beben verschlafen und bin erst kurz danach aufgewacht.
Dazu kommt, dass wir in einem normalen Haus wohnen.
In höheren Stockwerken sind die Bewegungen stärker zu spüren.
Allerdings hatte ich vor ein paar Jahren ein Beben gespürt, als ich auf dem Bett lag und sich dieses unter mir seitlich hin und her bewegte.
Es fühlte sich an, als ob man auf etwas schwimmt.
Erdbeben in Panama — was es historisch gab
Panama gehört nicht zu den Ländern der Region, die regelmäßig von schweren Erdbeben getroffen werden.
Allerdings gibt es immer wieder leichte bis mittlere Beben.
In den letzten zehn Jahren lag die Magnitude der stärksten Beben in Panama bei maximal sechs.
Hier drei der stärksten Beben der letzten 150 Jahre:
- 1882 — „Gran Terremoto de Panamá“, Magnitude 7,9, vor San Blas in der Karibik. Schäden in Colón und in der Altstadt von Panama-Stadt.
- 1943 — Azuero-Halbinsel, Magnitude 7,1
- 1974 — Darién, Magnitude 7,3
Das heutige Beben war für Panama nicht gefährlich – aber es ist auch kein Beweis dafür, dass Panama erdbebensicher wäre.
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