Die Sprachbarriere zu überspringen ist eine der größten Herausforderungen beim Auswandern.
Es ist der Schlüssel, um Anschluss zu den Einheimischen zu finden, sein Leben souverän zu meistern und „anzukommen“.
Daher stellt sich die Frage, ob Du fließend Spanisch sprechen musst und welche Tipps es gibt, um Spanisch zu lernen?
Die klare Antwort ist: Jain.
Generell benötigt man in Panama Spanisch, um durch den Alltag zu kommen.
Viele Einheimische sprechen wenig oder kein Englisch.
Dein Spanisch muss nicht perfekt sein. Man kann sich immer mit Händen und Füßen verständigen.
Aber um wirklich Anschluss zu finden und mit Einheimischen zu interagieren, ist es notwendig.
Wo man ohne Spanisch durchkommt
Es gibt Blasen, in denen man auch mit wenig Spanisch über die Runden kommt.
Viele Nordamerikaner kommen nach Panama, um hier ihren Lebensabend zu verbringen.
Besonders viele findet man in Coronado und Boquete.
Oft verbringen sie die meiste Zeit unter sich, organisieren Aktivitäten, etc.
Wer nur überwintert oder in einer Expat-Blase lebt, kann das eine Weile aussitzen.
Was es schwerer macht
Als ich noch mit dem Rucksack gereist bin, war ich gerne allein unterwegs.
Grund: Es ist intensiver. Man findet schneller Kontakt und kann sich nicht verstecken.
Ähnlich ist es beim Auswandern mit dem Lernen einer Sprache.
Wer mit einem deutschsprachigen Partner auswandert, läuft Gefahr, kaum Spanisch zu sprechen.
Ich habe auch schon öfter gehört, dass jemand denkt, er sei zu alt, um noch eine neue Sprache zu lernen.
Eine weitere Hürde kann sein, wenn Du Remote arbeitest und den ganzen Tag Englisch oder Deutsch sprichst.
Wenn Du merkst, dass dies auf Dich zutrifft, solltest Du Dir überlegen, wie Du dem entgegenwirkst.
Angst vor dem Sprechen ablegen
Ich dachte immer, dass ich nicht gut bin mit Sprachen.
Als ich 2005 das erste Mal in Ecuador war, besuchte ich eine Sprachschule in Quito.
Das Konzept dieser Sprachschule war, den Schülern eine Handvoll Verben in der Grundform, ein paar Substantive und Zahlen beizubringen, und dann die Schüler zum Sprechen zu zwingen.
„Ich gehen Supermarkt gestern“ – die Beugung der Verben und die Zeitformen werden einfach weggelassen.
Das Wichtigste ist, die Scheu vor dem Sprechen zu verlieren.
Das Geniale dabei ist, dass, wenn man sich in einem Land mit Muttersprachlern aufhält, jeder Experte in der Sprache ist.
D.h. es ist kein Problem so zu sprechen. Alle werden es verstehen.
Später haben wir eine Zukunftsform und eine Vergangenheit gelernt.
Von dort an habe ich die Sprache nur durch Sprechen gelernt.
Was Du tun solltest
Die Landessprache des Gastlandes – zumindest halbwegs gut zu sprechen – ist eine Bringschuld.
Heute gibt es glücklicherweise viele Möglichkeiten, die dies vereinfachen.
Es gibt Online-Plattformen, auf denen Du für wenig Geld 1:1 Sprachunterricht nehmen kannst.
Kinderbücher auf Spanisch bieten einen guten Einstieg.
Wenn Du ein paar Grundlagen hast, fang an, Bücher zu lesen. Wenn Du nichts verstehst, übersetze die Wörter und arbeite Dich durch.
Heute gibt es auf YouTube Musik und Videos. Selbst wenn Du es anfangs nicht verstehst, höre ein Lied immer wieder. Bald wirst Du das erste Wort verstehen. Dann noch eins, usw.
Mit Hilfe von KI kannst Du Dich nur mit Hilfe Deines Telefons unterhalten – ohne irgendeinen Druck.
Eine neue Sprache zu lernen, wird Dein Leben bereichern und Dir neue Türen öffnen. Trau Dich!
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